Zeitzeugengespräch am Herder-Gymnasium

Im Rahmen des bilingualen Geschichtsunterrichts Klasse 12, setzten sich die Schüler*innen mit einigen Thesen Hans-Joachim Maaz’ (http://hans-joachim-maaz-stiftung.org)  auseinander.

12910500_1052256038146302_1653804705_nIn seinem Buch Behind the Wall: The Inner Life of Communist Germany / Der Gefühlsstau: Ein Psychogramm der DDR setzt sich Maaz mit den Wechselwirkungen zwischen Staat und Individuum in der DDR auseinander und begibt sich auf die Suche nach den Gründen für Konformismus in der Deutschen Demokratischen Republik.

12721936_1052256218146284_959248523_nZum besseren Verständnis der im Unterricht herausgearbeiteten Thesen und Erklärungen lud der Kurs Herrn Dr. Maaz auf ein Zeitzeugengespräch ein. Dankenswerterweise sagte Herr Dr. Maaz zu und am 22.03.2016  konnte sich ein lebhaftes, kritisches Gespräch entwickeln.

Nachdem Herr Dr. Maaz einige Worte zu seinem beruflichen Werdegang in der DDR geäußert hatte, wurden die Themenfelder “Psychiatrie in der DDR”, “Staat, Partei und das Individuum”, “Kontroverse um das Buch” und “Auswirkungen des DDR-Alltags in der Gegenwart” thematisiert.

Sicher blieben auch nach 90 Minuten Zeitzeugengespräch noch zahlreiche Fragen offen. Dennoch lässt sich feststellen, dass gerade die historisch-biographischen Hintergründe dieser Quelle zum Alltag in der DDR den zukünftigen Abiturienten viel deutlicher wurden, als dies mit einer simplen Internetrecherche zum Autor möglich gewesen wäre. Auch wird der eine oder andere Aspekt des Gesprächs wohl noch im Gedächtnis der Schüler*innen nachwirken und auch über den Geschichtsunterricht hinaus Widerhall finden.

Abschließend möchten wir natürlich nicht versäumen Herrn Dr. Maaz für die Bereitschaft zu danken, auch ca. 25 Jahre nach erscheinen von Der Gefühlsstau: Ein Psychogramm der DDR seine Thesen mit Schüler*innen zu diskutieren.

Einige Erfahrungen unserer ehemaligen bili-Schüler und -Schülerinnen

Die untenstehenden Äußerungen stammen von ehemaligen Herder-Gymnasium-Schülerinnen und -schülern, die unseren bilingualen Unterricht besucht haben. Sie berichten in unserer Facebook-Alumnigruppe von ihren Erfahrungen mit ihren Sprachkenntnisse in Studium und Alltag:

Alba Mojak Ich habe das Gefühl, dass mir das arbeiten mit englischen Texten, wie auch schon erwähnt, leichter fällt als anderen. Vor allem auch weil man viiiiel auf Englisch lesen muss in meinem Studiengang (Medienwissenschaften). Außerdem mache ich bald ein Auslandssemester und kann mir gut vorstellen, dass diese Erfahrung mir dort auch weiterhelfen wird beim Unterricht auf Englisch.

Dat Dang 1. Eine gute Vorbereitung für 1 Auslandssemester / 2. Dissertationen und all. Quellenarbeit oft auf Englisch (Grund sehr viele ausländische Kommilitonen im Bereich Ingenieurwesen / Informatik) / 3. Praktikum: als angehender Ingenieur beim EADS (European Aeronautic Defence and Space Company), dort wird hauptsächlich Englisch verwendet.

Jelena Malešević 1. besseres Verständnis bei englischsprachigen Unikursen (je nach Studiengang kann das dann auch alle Kurse betreffen) -der Sprachvorteil kann sonst nur durch längere Auslandsaufenthalte aufgeholt werden & 2. falls man ein BWL Master machen möchte: man kann um einiges leichter den verbal-Teil beim GMAT bestehen (graduate management admission test)

Clara von Lampe Englische Texte, die mir Kommilitonen verzweifelt zusenden, funkeln wie Diamanten zwischen primitiver Pädagogik-Literatur.

Laura Beier Das Bearbeiten der englischen Literatur hat wirklich viel geholfen, da die naturwissenschaftlichen Paper fast immer auf Englisch sind und die englischen Lehrbücher sind außerdem billiger. Auch ist es einfacher, den Vorlesungen zu folgen, wenn sie auf Englisch gehalten werden und man hat auch keine Angst, auf Englisch an Diskussionen teilzunehmen.

Clara von Lampe Gerade in einer Stadt wie Berlin hilft mir mein Englisch bei der Kommunikation mit Menschen aus aller Welt.

Laura Rosa Mir hat der bilinguale Unterricht sehr geholfen, um freier und ohne Ängste Englisch sprechen zu können, denn in bilingual unterrichteten Fächern geht es weniger um die Sprache an sich, sodass man einfach spricht, ohne groß darüber nachzudenken. Im Studium hilft mir das sehr, da ich zwei englischsprachige Dozenten habe und ihre Vorlesungen nicht ohne gute Englischkenntnisse besuchen könnte.
Des Weiteren studiere ich auf Grundschullehramt (MLU Halle-Wittenberg) und belege in diesem Semester ein Modul zum bilingualen Sachunterricht in der 3. und 4. Klasse. Auch dafür halfen mir meine bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen aus meiner eigenen Schulzeit sehr. Man kann außerdem beobachten, dass der bilinguale Unterricht immer mehr zum Thema wird und immer früher Anwendung finden soll.

Research Posters: Founding two German States

The posters below show our year 12 students‘ first take on the media format research poster. Using this form of presentation we do not only prepare our students for a common format of organising information in university courses, we additionally practice structuring information as a step in the process of writing descriptive texts in History.

The posters themselves are not perfect (e.g. handwritten credits on the back of the page, typing mistakes, abstract not really an abstract) but good first steps towards excellency in a completely new poster format.

Poster

 

The Const. Process

Sovietization Complete